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Geschrieben von inner_conflict am 03.09.2008 um 20:57:

 

Hypnos,
klar kannst du den Cookie auf deinem Rechner löschen, darum geht's ja nicht.... aber die Daten, die Google von dir irgendwo in einer Serverfarm speichert, kannst du nicht löschen.... zwinkert


.... die Daten werden zwar anonymisiert, aber wenn der Nutzer trotzdem relativ gut lokalisiert werden kann (ungefähre Adresse), dann ist das nicht sehr anonym...


... aber klar.... der böse Staat tut gaaar nichts für einen, aaaaber google... Wohohooo, tell me about it...


Chiro, schon mal opera ausprobiert?



Geschrieben von miniversum am 03.09.2008 um 20:59:

 

Also ich hab den Chrome angetestet.
Grundsätzlich ist er schnell bei mir. Aber hab auch in der ersten stunde schon auch einige Bremsen bemerkt die es bei andern Browsern nicht gibt. Wer viele Tabs kurz nacheinander öffnet wird das sichelrich auch bemerken. Das design gefällt mir nicht so wirklich. Anscheinend kennt der ja auch nur den Vista look? Unter xp jedenfalls zeigt er auch dieses Rote schiesen dingens an und so. Die Menüs kommen mir vor wie von Firefox geklaut. Die "Einstellungne", naja die paar sachen halt dies überhaubt gibt, sind ja mal sehr sehr ähm... schlank?
Also ich bleib beim FF. Dieses Infos heimschicken wird woll etwas weniger wenn man dieses "Unterstützt uns" Kästchen beim Download schon gar nicht anklickt..



Geschrieben von cRaShMaKeR am 03.09.2008 um 21:03:

 

hehe..

naja hab mal auf arbeit auf unserem "wenn er zerschossen wird machts nix" rechner gemacht der nicht zum arbeiten verwendet wird sondern zum bullshit testn etc..

Naja, soweit so gut, kein Unterschied zu anderen Browsen gemerkt bei dem was ich getan habe, aber das hab ich auch zum normalen Gebrauch von Browsern ( Teilweise bis zu 25 + 25 + 3 Tabs offen.. ) nicht so ausgetestet zwinkert


Noscript 4 tw zwinkert und das reicht eigentlich, da braucht man netmal mehr adblock dazu ^^


€dit:
Na das edit kann ja wieder raus, da oben is ja noch n anderes edit mit nem noch-tolleren Link reingekommen^^



Geschrieben von Sylvia am 03.09.2008 um 21:15:

 

Großes Grafiker-Minus: Man kann keine Bilder aus dem Browser direkt ins Photoshop ziehen. Somit hat sich das Teil heute für mich disqualifiziert. Auf den Luxus mag ich nämlich nicht verzichten grosses Grinsen



Geschrieben von Mulciber am 03.09.2008 um 21:26:

 

Zitat:
Original von inner_conflict
Mul, Google speichert die Daten 18 Monate lang!


.... zwar werden die Daten anonymisiert, aber der Nutzer bleibt lokalisierbar.... nicht genau mit Adresse, aber das Stadtviertel....


Ich bin mir beidem bewusst - doch finde ich das noch immer angenehmer (im Sinne von "kein so großer Schmerz im Arsch") als eben das, was bei obrig erwähntem link zu lesen ist.



Geschrieben von hypnos am 03.09.2008 um 22:14:

 

Zitat:
Original von inner_conflict
Hypnos,
klar kannst du den Cookie auf deinem Rechner löschen, darum geht's ja nicht.... aber die Daten, die Google von dir irgendwo in einer Serverfarm speichert, kannst du nicht löschen.... zwinkert


Korrekt. Da aber der Cookie die einzige Verknüpfung zwischen den Daten und mir ist, genügt mir das.

Zitat:
Original von inner_conflict

.... die Daten werden zwar anonymisiert, aber wenn der Nutzer trotzdem relativ gut lokalisiert werden kann (ungefähre Adresse), dann ist das nicht sehr anonym...



Und das soll wie funktionieren? IP2Location? Das hängt ja nun sehr vom Provider ab und funktioniert nach meiner Erfahrung eher gar nicht oder vielleicht auf 50 Kilometer genau.

Zitat:
Original von inner_conflict

... aber klar.... der böse Staat tut gaaar nichts für einen, aaaaber google... Wohohooo, tell me about it...



Natürlich tut der Staat eine Menge für mich. Sogar sehr viel mehr als Google. (Allerdings zahle ich ihm dafür auch deutlich mehr.) Es geht mir auch gar nicht darum, wer etwas für mich tut oder nicht, es geht mir um Freiwilligkeit. Die habe ich in einem Fall. Im anderen nicht.

Und: ob die Daten bei Papa Staat wirklich soooooooooo viel sicherer sind als bei einem Privatunternehmen, weiss ich nicht. Immerhin hatten einige der "Schattenmeldeämter", die in den letzten Tagen durch die Medien gegeistert sind, ihre Daten von Einwohnermeldeämtern.



Geschrieben von sven423 am 03.09.2008 um 22:55:

 

Zitat:
Original von hypnos
Zitat:
Original von inner_conflict
Hypnos,
klar kannst du den Cookie auf deinem Rechner löschen, darum geht's ja nicht.... aber die Daten, die Google von dir irgendwo in einer Serverfarm speichert, kannst du nicht löschen.... zwinkert


Korrekt. Da aber der Cookie die einzige Verknüpfung zwischen den Daten und mir ist, genügt mir das.



Sobald du dich bei irgendeinem Google-Dienst einloggst bist du identifiziert. Mit jeder Suchanfrage, mit jedem Aufruf einer Seite gibst du Informationen über dich raus.

Da Googles Werbung inzwischen auf jeder zweiten Seite zu finden ist können sie Nutzer durch fast das ganze Netz verfolgen. Daraus ein Profil zu erstellen ist kein größeres Problem (müssen sie ja für die passende Werbung). Schön mit besuchten Seiten, Verweildauer, Zeitpunkt des Aufrufs, Absender-IP (und damit Provider), etc

Jetzt nehmen wir an ein ach so anonymer Nutzer taucht auf und surft durch's Netz. Profil erstellen -> mit vorhandenen Profilen abgleichen (muss man ja für die Werbung tun) -> Nutzer ist schon so gut wie identifiziert. Den verbleibenden Restfehler bekommt man durch die Daten, die ein Benutzer von sich selbst preisgibt eliminiert.

DAS ist die Gefahr bei Google und Co. Wir sind dank solch mächtigen Diensten nahezu komplett durchleuchtbar. Und wer hat Interesse an den Daten? Google für die Werbung, ok, Strafverfolger für die Verfolgung "schwerer" Straftaten (man frage mal die Musikindustrie was da alles dazu gehört...), Krankenkassen für die Kundenauswahl, Firmen für die Wahl der Mitarbeiter, Interessenverbände aller Art für eben ihre Interessen,... Und wenn die Daten mal da sind gehen sie früher oder später verloren. Solche Fälle ahtten wir auch bereits bei Suchmaschinen. Kann man sich so noch frei im Netz bewegen und seine Meinung äußern? Meinungen äußern, die kontrovers sind?

Und das ist keine Orwellsche Horrorvision sondern bereits jetzt Stand der Dinge. Wer will den nächsten Schritt weiterdenken? Ist nicht schwer, Freiwillige vor...



Geschrieben von hypnos am 03.09.2008 um 23:22:

 

Zitat:
Original von sven423
Sobald du dich bei irgendeinem Google-Dienst einloggst bist du identifiziert. Mit jeder Suchanfrage, mit jedem Aufruf einer Seite gibst du Informationen über dich raus.



Auch das ist korrekt. Aber genau das ist meine freie Entscheidung. Wenn ich irgendwo im Netz meinen tatsächlichen Namen eingebe, muss ich mir über die Konsequenzen klar sein. Und: ich stimme Dir durchaus darin zu, dass viele User im Internet da sehr naiv herangehen.

Zitat:
Original von sven423
Jetzt nehmen wir an ein ach so anonymer Nutzer taucht auf und surft durch's Netz. Profil erstellen -> mit vorhandenen Profilen abgleichen (muss man ja für die Werbung tun) -> Nutzer ist schon so gut wie identifiziert. Den verbleibenden Restfehler bekommt man durch die Daten, die ein Benutzer von sich selbst preisgibt eliminiert.


Das glaube ich nun wieder nicht mehr. Ich kann einen User, nachdem er einige Seiten aufgerufen hat, in einen sehr großen Topf mit vielen anderen Nutzern werfen. Da steht dann vielleicht "Grufti" drauf. Oder "Hopper". Oder "Auto-Tuner". Für die Werbung reicht das völlig aus. Je kleiner und präziser ich den Topf aber machen will, desto länger muss ich den Nutzer beobachten. Und das kann ich dadurch verhindern, dass ich meine Cookies (und nicht nur die von Google, sondern auch von allen anderen, die so etwas machen wollen) regelmäßig lösche.



Geschrieben von sven423 am 04.09.2008 um 00:00:

 

Zitat:
Original von hypnos
Zitat:
Original von sven423
Sobald du dich bei irgendeinem Google-Dienst einloggst bist du identifiziert. Mit jeder Suchanfrage, mit jedem Aufruf einer Seite gibst du Informationen über dich raus.



Auch das ist korrekt. Aber genau das ist meine freie Entscheidung. Wenn ich irgendwo im Netz meinen tatsächlichen Namen eingebe, muss ich mir über die Konsequenzen klar sein. Und: ich stimme Dir durchaus darin zu, dass viele User im Internet da sehr naiv herangehen.

Zitat:
Original von sven423
Jetzt nehmen wir an ein ach so anonymer Nutzer taucht auf und surft durch's Netz. Profil erstellen -> mit vorhandenen Profilen abgleichen (muss man ja für die Werbung tun) -> Nutzer ist schon so gut wie identifiziert. Den verbleibenden Restfehler bekommt man durch die Daten, die ein Benutzer von sich selbst preisgibt eliminiert.


Das glaube ich nun wieder nicht mehr. Ich kann einen User, nachdem er einige Seiten aufgerufen hat, in einen sehr großen Topf mit vielen anderen Nutzern werfen. Da steht dann vielleicht "Grufti" drauf. Oder "Hopper". Oder "Auto-Tuner". Für die Werbung reicht das völlig aus. Je kleiner und präziser ich den Topf aber machen will, desto länger muss ich den Nutzer beobachten. Und das kann ich dadurch verhindern, dass ich meine Cookies (und nicht nur die von Google, sondern auch von allen anderen, die so etwas machen wollen) regelmäßig lösche.


Ich versteh die ganze Cookie-Diskussion hier nicht, deshalb nochmal im Klartext: Die Cookies sind nahezu vollkommen bedeutungslos!

Google hat einen Marktanteil im Onlinewerbemarkt von 80%. Das heißt: auf jeder zweiten Seite ist Werbung von Google geschaltet (!). Was wiederum heißt, dass von jedem Aufruf einer solchen Seite Google erfährt (die Werbedaten kommen schließlich von Google).

Sie Erfahren dabei:
*den Zeitpunkt des Aufrufs
*welche Seite aufgerufen wurde (über Referer und ID des Werbungsschaltenden)
*die Absender-IP (damit Land, Provider, via Traceroute den Einwahlknoten -> Region im Land)
*die Browser-Kennung (normalerweise mit Betriebssystem und -version, Browser und -Version, verwendete Hardwarearchitektur, Builddatum und oft noch weitere Infos)
*Verweildauer seit dem letzten Aufruf
*vielleicht auch noch ein Cookie, aber das ist jetzt auch schon egal, die bisherigen Infos sollten in vielen Fällen zur identifikation reichen
*alles, was ich vergessen habe

Diese Infos reichen für eine recht genaue Identifizierung. Und das alles, ohne dass ich eine Seite von Google bewusst aufgerufen habe. Dazu braucht es nur ein wenig angewandte Statistik, was für jeden mittelmäßigen Mathematiker schon kein Problem mehr sein sollte.

Spätestens wenn ich irgendwas im Web mache bin ich dann leicht zu identifizieren. Der User treibt sich auf einer Web 2.0 Community-Seite rum? Nunja, das zuerst aufgerufene Profil wird wohl sein eigenes gewesen sein... die Möglichkeiten zur Zuordnung eines "anonymen" Users zu irgendeinem anderen in der Datenbank, die davor im Netz unterwegs waren sollte in den meisten Fällen gelingen.

http://www.heise.de/ct/06/10/168/
http://www.heise.de/newsticker/Internet-Suchmaschinen-als-Datensammler-fuer-Strafverfolger-und-Wirtschaft--/meldung/89039
http://www.golem.de/0705/52457.html



Geschrieben von Angeldust am 04.09.2008 um 00:43:

Augenzwinkern

Also ich weiß ja au nich was besser is ..die googlemania...oder die Panik vergoogelt zu werden*was für ein Wort*??

Aber ich hab es ausprobiert und bis jetzt kann ich nur sagen,wer immernoch den explorer benutzt,hat wohl viel Zeit und"hängt" sich gern auf...räusper!

Also will hier niemand beleidigen..und is au Alles net so ernst gemeint...aber ich werd Chrome guten Gewissens meiner Freundin empfehlen...der Speed is echt hammer!

greez;-)darkheart


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