Forum Schwarzes Baden-Württemberg

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Thema: Pfingsten
BlackWolf

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Pfingsten 14.05.2005 21:13 Forum: Philosophie und Religion


Pfingsten! kann mir einer den Sinn dieses christlichen Festes erklären? Wer kann über dieses Mysterium etwas sagen? Für eine Antwort bin ich dankbar.

BlackWolf
Thema: Unsterblichkeit
BlackWolf

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12.05.2005 20:55 Forum: Philosophie und Religion


@ tristesse:
Im Rückblick auf mein bisheriges Leben muß ich mir eingestehen, daß ich im Vergleich zu den Genies, gleich ob Philosophen, Musiker oder Maler, doch kaum zu etwas Wesentlichem gebracht habe, jedenfalls nicht für die Menschheit, wie es bei geistig hochstehenden Menschen der Fall ist. Ihre Werke leben, selbst, wenn ihre Namen in Vergessenheit geraten sind.
Die Vorstellung, es wäre für mich mit dem Tode jede Möglichkeit vertan, mich weiter, höher zu entwickeln, und das auf allen Ebenen, würde ich als Ungerechtigkeit empfinden. Ganz abgesehen von der Tatsache, daß nur dieses eine Leben eine völlige Sinnlosigkeit darstellen würde. Die Natur wirkt aber nicht unlogisch in ihrer Gesetzmäßigkeit. Allerdings denke ich hier an eine geistige Unsterblichkeit!
Grüß Euch alle. Black Wolf
Thema: Lügen
BlackWolf

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12.05.2005 20:50 Forum: Philosophie und Religion


@ tristesse:
Sicher, so besehen, hast Du schon recht. Aber andererseits tritt man doch arg ins berühmte Fettnäpfchen, sagt man ehrlich seine Meinung. Da denk ich an ein Foto in einer Illu, die ich mal im Zug durchblätterte. Da steht ein kleiner, recht beleibter Herr auf einer Mauer und wartet, daß sein Diener ihm mit einer Trittleiter in den Sattel seines bereitstehenden Pferdes verhilft. Der Brüller. Aber sage dem Herrn von A. mal die Wahrheit, wie lächerlich er sich in dieser Rolle macht.
Ich denke, im täglichen Leben, im Umgang mit den lieben Mitmenschen ist es nicht nur unhöflich, sondern kann sehr verletzend sein, den Stich in Form der Wahrheit, die man gesagt bekommt, zu verarbeiten, auch, wenn man eingestehen muß, daß die andren so Unrecht nicht haben. Zum Beispiel geschmacklose Kleidung, unpassendes Benehmen u. ä.
Sicher, unser Gewissen spricht eine andere Sprache. Andere können wir belügen, aber niemals uns selbst, da stimme ich Dir zu. Lügen kann auch List sein, nicht nur Schwäche, sondern Berechnung, oder?


@ hrabnarwen:
Also, bemühen mußte ich mein Gewissen noch nicht, ich denke, es funktioniert ganz allein. Hast Du schon mal daran gedacht, einen Facharzt zu Rate zuziehen, denn sicher bist Du noch jung an Jahren und da sollte Dein Gedächtnis Dir noch keine Probleme bereiten. Wenn ich nicht irre, las ich doch schon mal in einem anderen Board von Dir. Ich habe Dich als hübsche junge Frau in der Vorstellung, welche sich mit Esoterik beschäftigt? Leider hast Du mir nie geantwortet. Aber ich bin auch viel unterwegs. Doch zurück zum Thema. Nein, nein, im Berufsleben geht es aus Gründen der Höflichkeit schon nicht immer, ohne ein wenig zu verbrämen.


@ Chiropterus:
Man spürt sogleich, daß man hier einen schon lebenserfahrenen Menschen vor sich hat, der sich trefflich auf den Umgang mit Schwiegermüttern versteht. Köstlich. Natürlich hast du recht, daß Lüge nicht gleich Lüge ist, wenngleich beide Arten einer Wurzel, nämlich dem eigenen Vorteil, oder der Furcht vor Repressalien, o. a. entspringen.
Es gibt aber auch Zeitgenossen, die einen in argloser Wißbegier in arge Bedrängnis bringen können. Und wo wollte man denn hinkommen, wenn man dann jeder Diskretion entsagend, immer die reine Wahrheit sagt?? Nein, ganz ohne...... ist unklug, denke ich. Betrachten wir mal den beruf der Diplomaten, Politiker, Herrscher aller Länder, kämen die mit absoluter Ehrlichkeit sehr weit? Ich glaube, je besser sie die Wahrheit zu verschleiern verstehen, um so besser erreichen sie ihre politischen Ziele.
Thema: Lügen
BlackWolf

Antworten: 8
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Lügen 11.05.2005 21:43 Forum: Philosophie und Religion




DIE STERNE LÜGEN NICHT

Du sollst nicht lügen!
(Biblisches Gebot)
Vor langen Zeiten galt es als unehrenhaft, besonders beim Manne, sich lügend zu verringern. Man forderte zum Duell. Heute ist auch nicht mehr die Zeit des Ehrenmannes. Alles lügt und betrügt, daß es eine Art hat. Ganz offensichtlich ist dem Menschen aber diese Möglichkeit gegeben, und das vielleicht nicht umsonst??
Bereits als Kind durchschaute ich beispielsweise das verlogene, heuchlerische Tun und Treiben der Erwachsenen, welche in Reue beichteten, die Absolution erteilt bekamen, um dann, wieder gereinigt neuer Sünde zu verfallen. Sind wir zu absoluter Aufrichtigkeit verpflichtet??? Wie schaut es mit berufsbedingter Lüge aus??
Es ergibt sich mir die Frage, was ist es, das uns das Lügen, Stehlen und gar Morden ermöglicht?? Sicher, oft werden wir durch taktlose Zeitgenossen geradezu herausgefordert, ihnen eine Unwahrheit aufzutischen, nicht wahr? Wo wollten wir denn hinkommen, wollten wir das letzte Tabuthema brechen. Wir lassen uns täglich Lügenmärchen auftischen und Denken beim Lesen und Hören unser Teil, stimmt doch, oder? Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht. Alte Volksweisheit. Einem Menschen, der keine religiöse Bindung besitzt, dürfte, wenn die Möglichkeit zu Lügen, dem kirchlichen Dogma entspräche, doch keine sogenannten Gewissensbisse daraus erwachsen. Es fällt nicht schwer, Menschen lügend zu täuschen, aber unser Gewissen können wir nicht betrügen. Auf welchem Mechanismus funktioniert das? Ist dieses untrügliche Gefühl für unehrliches Handeln in jedem Menschen, möglicherweise in der Latenz, verborgen, oder wie ordnen wir Schwerverbrecher ein. Ich finde es zu simpel, alles mit Krankheit zu entschuldigen.
Nun, das soll mal ein Impuls sein für Interessenten dieses Problems.
Würde mich freuen, wenn jemand den Thread aufnimmt.
Allen Membern einen freundlichen Gruß.
Black Wolf
Thema: Astrologie
BlackWolf

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10.04.2005 17:18 Forum: Testforum


@ iseult: An der Kaiserschnitt-Geburt liegt's mit Sicherheit nicht. Dann schon viel eher am lustigen Aszendenten, wie Vanadium schreibt.

Wessen Horoskop wollen wir uns denn zuerst ansehen?

Vielleicht kriegen wir ja heraus, woran es liegt, daß Dein Sonnenzeichen nicht so richtig zu Dir paßt. Vorausgesetzt natürlich, Du weißt überhaupt, um wieviel Uhr Du geboren wurdest. Und Dein Geburtsort, sowie natürlich das Geburtsdatum sind notwendig. Ich denke, es ist was dran an der Astrologie. Man sollte sie ruhig mal überprüfen. Wir können uns auch das Horoskop einer anderen Person ansehen, wenn Ihr wollt. (kostet nichts)

Und schöne Grüße an Deine Mum, Vanadium! (Du hattest geschrieben, sie ist Astrologin.)
Gruß BlackMole in Vertretung von BlackWolf


Dies ist das Horoskop Albert Schweitzers (1875 – 1965).

Wie man in der Grafik erkennen kann, war er ein Steinbock-Geborener, d.h. die Sonne stand zu seiner Geburt im Tierkreiszeichen Steinbock. Im Guten gibt das die Befähigung, Verantwortung zu tragen und die Aufgaben diszipliniert und mit Sorgfalt zu erledigen. Man ist klug, ehrenhaft, zielstrebig und beharrlich. Man setzt sich für Recht und Ordnung ein.

Der Aszendent befindet sich in Waage. Man ist gütig und liebt seine Familie, neigt zur Veränderlichkeit, Launenhaftigkeit und Unentschlossenheit, ist künstlerisch begabt, aber auch zur Wissenschaft befähigt.

Jupiter im 1. Haus. bedeutet eine Veranlagung zu Fröhlichkeit, Güte und Edelmut. Man setzt sich leicht im Leben durch, hat gute Führungseigenschaften, darf sich jedoch nicht zu sehr auf sein Glück verlassen.

Die Sonne stand zu Schweitzers Geburt in Konjunktion mit Merkur, d.h. beide standen etwa am gleichen Fleck. Es ist eine obere Konjunktion, die für den Intellekt förderlich ist. Beide im 4. Haus zeigt gute Wahrnehmung, gutes Gedächtnis und ein ausgewogenes Verhältnis von Fühlen und Denken an. Auch künstlerische Ambitionen. Das Heim wird evtl. häufig gewechselt, besonders, da in diesem Fall auch Saturn im 4. Haus steht, was Trennungen und Reisen anzeigt.

Die Planeten im 7. Haus beziehen sich auf Partner. In diesem Falle verwirklicht man (mit Neptun darin) geistige, ideale Vorstellungen für die Gemeinschaft. Das sensibilisiert für die Sorgen und Nöte der Mitmenschen. Die Frau ist u.U. sensibel. Verbundenheit mit einer Gemeinschaft, evtl. Glaubensgemeinschaft. Mit Schwachen verbunden.

Mars im 2. Haus. Die Tätigkeit ist auf Erwerb gerichtet. Etwas aufbauen.

Venus im 3. Haus: Viel Sympathie. Bei den Nachbarn beliebt. Angenehme Unterhaltungen. Bedeutet ebenfalls mit viel Gefühl denken.

Uranus im 10. Haus: Außergewöhnliche Lebensziele. Für Gerechtigkeit kämpfen.
Thema: Astrologie
BlackWolf

Antworten: 20
Hits: 7.959
10.04.2005 14:33 Forum: Testforum


Gehen wir einmal davon aus, daß an der Astrologie etwas dran ist und man einem Horoskop Informationen entnehmen kann. Welcher Art könnten diese Informationen sein? Welchen Wert könnten sie haben? Es gibt keine außerhoroskopischen Faktoren. In abstrakter, symbolischer Form enthält das Horoskop somit Informationen über den Charakter des Horoskopeigners und über seine persönliche Umwelt. Jeder Mensch besitzt seine mehr oder weniger unverkennbare persönliche Art und Prägung, die er während seines gesamten Lebens auch behält. Entwicklungen sind im Rahmen des Horoskops möglich. Aber niemand kann seine Geburts-Prägung ablegen. Die Informationen des Horoskops können dazu dienen, einen Menschen besser zu verstehen. Gleichzeitig fördern sie ein Verständnis von allem, was ist. Der Mensch in seiner persönlichen Umwelt ist eine Einheit, und alle Besonderheiten seines Seins sind miteinander verbunden. Im Horoskop ist nicht zu sehen, ob es für die Geburt eines Menschen gestellt wurde oder für ein anderes Ereignis. Jedes astrologische Prinzip durchdringt sämtliche Seinsebenen des Menschen. Die Universalkräfte wirken bei allem, was sie gestalten, zusammen. Trotzdem hat auch jede Kraft ihr eigenes Reich, in dem sie regiert und den Ton angibt. Zwischen allen Seinsbereichen des Horoskopeigners bestehen offensichtliche und bekannte, aber auch unbekannte und geheime Zusammenhänge, zwischen Körper, Seele und Geist, zwischen Charakter und Schicksal, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Jeder Mensch entfaltet während seines Lebens seine persönliche Art zu denken und zu fühlen, entwickelt seine Einstellung zum Leben, zu allem, was ist. Er durchlebt Freude und Leid. Und er hat in seinem Charakter und in seinem Leben Stärken und Schwachpunkte. Das Leben konfrontiert den Menschen mit Aufgaben. Diese treten zu bestimmten Zeiten an ihn heran. Je nachdem, wie sich der Mensch seinen Aufgaben widmet und wie er in der Lage ist, sie zu lösen, erlebt er Erfolge oder Niederlagen. Gelingt mir ein Vorhaben, war ich befähigt dafür. Mißlingt es, so mangelt es mir an Können. Der Astrologe beschäftigt sich mit den Entsprechungen zwischen Horoskop-, Charakter- und Schicksalsstruktur. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Mustern oder Bildern. Der Mensch ist für alles, was er erlebt, selbst verantwortlich. Blinde Zufälle gibt es nicht. Alles entspringt dem inneren Wesenskern des Menschen, seinem Herzen. Das Horoskop sagt nichts aus über die Bewußtheit bzw. über die Entwicklungshöhe eines Menschen. Jedes Muster kann auf verschieden hohem Niveau gelebt werden. Je höher das Niveau, um so lichter, bewußter, kultivierter, verfeinerter, befähigter, geist- und seelenreicher und edler ist der Mensch. Eine Horoskop-Struktur kann also negativ oder positiv gedeutet werden und wird sich dem Niveau des Menschen entsprechend zeigen. Da die meisten Menschen noch weit davon entfernt sind, vollkommen zu sein, können sie manche Qualitäten wenig oder gar nicht ideal verwirklichen. Hier gibt es zwischen den Menschen teilweise große Unterschiede, z.B. in moralischer und geistiger Hinsicht. Man kann Astrologie als eine Lebenshilfe ansehen. Denn mithilfe des Horoskopes ist es möglich herauszufinden, wann im Leben welche Aufgaben anstehen. Kein Meister fällt vom Himmel. Er wurde Meister, weil er bestimmte Übungen wiederholt hat. Jedem Menschen lassen sich Übungen empfehlen, die der Bewältigung seiner Lebensaufgaben dienlich sind. Die Horoskopstrukturen können Auskunft darüber geben, welche Übungen infrage kommen. Die Menschen sind mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert. Zwischenmenschliche, berufliche, materielle, seelische, geistige, gesundheitliche usw. Jedes Problem ist lösbar. Es ist nur die Frage, ob bzw. wann ein Mensch die Lösung erreicht. Jedes Mißlingen, jedes Leid im Leben ist auf irgendwelche Fehler, Irrtümer und Mängel, sowie auch auf anderweitige Übertreibungen zurückzuführen. Der Mensch ist also nicht im notwendigen Gleichgewicht. Das Schicksal mahnt zur Aufschließung der Lücke, zum Bewußtmachen und Üben des Notwendigen. Wir haben somit parallel die Horoskopstrukturen, die Lebensprobleme und die Übungen zur Lösung der Probleme. Es muß nun unsere Aufgabe sein, diese Dinge zusammenzubringen. Dann können wir sagen: Die Horoskopstruktur entspricht diesem oder jenem Problem und kann mit folgenden Übungen gelöst werden. Alles im Leben hat seinen Sinn. Auch Niederlagen und Leiden sind wertvoll und korrespondieren stets mit unseren Erfolgen und Freuden. Ein Mensch kann nicht als völlig unabhängig von anderen Menschen und von der übrigen Welt angesehen werden. Er ist Teil der Menschheit. So, wie jedes Organ im Körper seine besonderen Aufgaben und seine spezielle Beschaffenheit hat, so ist auch jeder Mensch auf bestimmte Aufgaben spezialisiert. Und dies findet seine Entsprechung in speziellen Horoskopstrukturen. Ein Arzt hat andere Strukturen, als ein Bauarbeiter, Musiker oder Lehrer. Der einzelne Mensch ist auch in das Geschehen seines Umfeldes eingegliedert. Ja, er ist Teil aller Veränderungen, die auf der Erde und im Universum stattfinden. Dies spiegelt sich auch im Horoskop wider. Darin gibt es nämlich Strukturen, die nicht nur seine persönliche Situation anzeigen, sondern die Situation größerer Menschengruppen (z.B. aller Menschen, die in einem bestimmten Jahr oder im mitteleuropäischen Raum geboren sind.) Harte Zeiten fordern den Menschen heraus, seine Fähigkeiten zu entwickeln und unter Beweis zu stellen. Gute Zeiten fördern die kulturelle Entwicklung, verleiten jedoch auch zur Trägheit, wodurch manche Fähigkeiten verkümmern. Im Laufe der Menschheitsgeschichte wurden schon viele Erfahrungen mit Horoskopstrukturen gesammelt, sodaß wir heute nicht von Null anfangen müssen. Es wird von Nutzen sein, sich mit den Ergebnissen astrologischer Forschung vertraut zu machen.

Angenommen, wir finden im Horoskop eine Verbindung zwischen Sonne, Mars und Uranus. Die Sonne steht für Körper und Herz. Mars steht für die Tat und für die willkürliche Muskulatur. Uranus symbolisiert Spannungszustände, Aufregung, plötzliche Ereignisse, Rhythmik und bezieht sich auf Kleinhirn, Motorik, Reflexe und vegetatives Nervensystem. Die Einzelbedeutungen können nun miteinander kombiniert werden zur Gesamtaussage der Sonne-Mars-Uranus-Verbindung. Sie gibt spontanes, übereiltes Handeln, Nervosität, Zittern, Verkrampfung, Affekthandlungen (Wutausbrüche, Körperverletzung), Unfälle, aber auch die Fähigkeit, bei Bedarf schnell und flexibel zu handeln, zu improvisieren. Der Boxsport ist eine Entsprechung für diese Konstellation. Die Muskulatur des Herz-Kreislauf-Systems ist dadurch angesprochen. Man hat die Neigung zu Herzjagen beobachtet. Menschen mit dieser Verbindung im Geburtshoroskop tendieren dazu, ungeduldig zu sein. Sie überrumpeln andere oft und sind rücksichtslos, wodurch sie sich Feinde machen.

Die Konstellation kann in der Praxis auf viele verschiedene Arten zum Ausdruck kommen und zu äußerlich unterschiedlichen Problemen führen. So kann es sein, daß A von B betrogen worden ist und diesen in seiner Wut schlägt. Während dies passierte, war die Sonne-Mars-Uranus-Verbindung im Horoskop von A aktiviert (wie und wodurch sei erst mal unwichtig). Im Nachhinein kann man sich nun über das Geschehen Gedanken machen und vielleicht etwas daraus lernen. Angenommen, A wäre vor dem Ereignis zum Astrologen gegangen und hätte sich beraten lassen. Was hätte das evtl. genützt? Der Astrologe hätte im Horoskop von A die Verbindung von Sonne, Mars und Uranus gefunden und hätte ebenfalls gesehen, daß sich diese Verbindung in der nächsten Zeit aktivieren würde. Aber, was hätte er A raten können? Bei dem Ereignis verlor A die Beherrschung, er handelte unüberlegt und impulsiv. Selbstbeherrschung ist eine Saturn-Tugend. Es wäre also von Nutzen gewesen, wenn A sich vor dieser Situation mit Übungen befaßt hätte, die Geduld und Selbstbeherrschung fördern. Auch geistige Betätigung hätte helfen können. A war nicht gefaßt auf den Betrug. Hätte A sich etwa zuvor mit der Möglichkeit eines Betruges befaßt, wäre er nicht von diesem überrascht worden. Auch der Astrologe kann u.U. vorhersehen, daß A wahrscheinlich betrogen werden würde. A hätte sich mit diesem Wissen evtl. vor einem Betrug schützen können. Vorsicht ist ebenfalls eine Saturn-Tugend. Auch die Ausbildung von Charaktereigenschaften wie Güte und Sanftmut schützt u.U. vor Gewalttaten im Affekt. Das Ganze wäre wohl auch nicht so leicht geschehen, wenn ein Freund von A zugegen gewesen wäre, der ihn besänftigt hätte oder sonstwie hilfreich eingegriffen hätte. Wir gehen immer davon aus, daß es keine blinden Zufälle gibt. Der Astrologe hätte A außerdem empfehlen können, zur Zeit der Aktivierung der Sonne-Mars-Uranus-Konstellation eine entsprechende energische Arbeit zu leisten oder eine besondere Sportart zu pflegen, wie z.B. Boxen. Dadurch wären die aggressiven Energien in andere Kanäle abgeführt worden. Wenn A wegen Körperverletzung verurteilt wird, ist es ihm eine Mahnung, sich in Zukunft zu beherrschen bzw. sich besser vor Betrug zu schützen. Wenn A nun aber die gesamte Schuld und Verantwortung auf B projiziert ("B hat mich betrogen! Nur wegen ihm habe ich meine Beherrschung verloren!"), hindert ihn diese Einstellung daran, an seinen eigenen Problemen zu arbeiten. - So etwa stelle ich mir die Arbeit mit der Astrologie vor, jedenfalls ist es ein Ansatz.

Gruß BlackMole in Vertretung von BlackWolf
Thema: Staat muss Zeugen Jehovas wie Katholische Kirche behandeln
BlackWolf

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26.03.2005 20:10 Forum: Philosophie und Religion


Ich kann nicht nachvollziehen, daß ein junger Mensch, der als Baby dem Willen und der Tradition der Eltern entsprechend, katholisch getauft wurde, die heilige Kommunion empfing und sich in späteren Jahren mit dem Glauben an sich befaßte und danach anderer Ansicht ist, als volljähriger Mensch, daß der sich von irgend jemandem zwingen läßt, weiterhin Mitglied der katholischen Konfession zu bleiben.
Und im Bezug auf die Andersgläubigen, von denen ich über ihre Methoden und den Einfluß ihres Nachwuchses nichts weiß, wäre das nicht eine unrechtliche Zwangsmaßnahme, erwachsene ,oder jugendliche Kinder zum Glauben zu zwingen. Na ja, ich las mal einen Thread in einem anderen Board von einer Schulklasse, die nicht verstehen konnte, warum ihre türkische Klassenkameradin freiwillig in die Heimat ging, um dort der Sitte entsprechen, sich verheiraten zu lassen. Die Mitschüler waren so cool, die hatten eine Entführung geplant und sogar das Geld für die Rückfahrt aus der Türkei zusammengelegt. Ich glaube, dann kam noch ein Anruf mit den Worten: ..das versteht ihr nicht, ein türkisches Mädchen hat dem Mann zu gehorchen. War trotzdem lieb gemeint von euch, lebt wohl. Damit war der Thread geschlossen. Vielleicht verhält es sich bei den Zeugen auch so und die nächste Generation folgt aus Überzeugung der Tradition. Friedrich der Große sagte dereinst: "Es soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden". Ich persönlich bin der Ansicht, daß die Namen der Religionen sich unterscheiden, doch glauben sie alle an ein höheres Wesen. Es ist da gleich nach Goethes Ansicht, welchen Namen sie den Kräften geben, die sie anbeten und an die sie glauben.....Liebe, Natur...Gott...Geist ,....nennt es, wie ihr wollt". Das wäre es zunächst, habe mit den Zeugen nur kurz Kontakt gehabt, aber sie haben schnell erkannt, daß ich nicht beeinflußbar bin und dann haben sie mich nie mehr "besucht". BlackWolf
Thema: Jesus Christus von Nazareth
BlackWolf

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Hits: 7.995
26.03.2005 20:05 Forum: Philosophie und Religion


Zunächst gilt es meines Erachtens folgendes zu beachten. Jesus von Nazareth war ein Mensch, dessen Außergewöhnlichkeit sich dadurch bestätigte, daß er, als Kind eines ganz reinen Elternpaares geboren wurde. Das bedeutet, daß diese den Geschlechtsverkehr NUR einmal mit dem
Zweck, dem Geist, der sich zu einer bestimmten Aufgabe auf Erden inkarnieren wollte, einen physischen Körper zu geben. Jesus, also (noch) NICHT Christus, wurde nachweislich in einer strengen Sekte, nämlich bei den "Essenern" erzogen und auf seine hehre Mission vorbereitet. Er wußte nicht nur um sein Schicksal, sondern nahm es auch willig an.
Zunächst war Jesus Jude, der bekanntermaßen durch die TAUFE im Jordan (Johannes) zum Christen wurde. Das Symbol für den christlichen Geist wird bekanntlich durch die Taube dargestellt. So ward der Jude Jesus zum Christen.
Die Menschen begannen dann über viele Jahre, sich in den religiösen Gebräuchen und Ansichten zu teilen, um sich individuell der Christenlehre zuzuwenden, oder gewohnheitsmäßig der altjüdischen Religion anzugehören.
Die christliche Kirche, wie wir sie heute kennen, wurde erst mehr als Hundert Jahre nach dem Tode Christus, und nach dem Beginn unserer Zeitrechnung errichtet und das katholische Dogma praktiziert. Einesteils entsprach es dem Bedürfnis der Menschen, andererseits stellt es, wie jedes Dogma ein Machtpotential der Ausführenden dar. Wenn man einige Millionen Jahre in der Zeit zurückgeht und die religiösen Bestrebungen und okkulten Praktiken der Menschen unterschiedlichster Erdteile lesend beobachtet, so fällt auf, daß das Bedürfnis aller Menschen zu allen Zeiten und auch in allen Zivilisationen nach einem höheren Wesen bestanden hat. Möglicherweise der göttliche Funke in uns. Um wieder in unser Jahrtausend zurückzukehren wage ich zu behaupten, daß Glaube an sich und Kirchenglauben zwei unterschiedliche Varianten sind, ein psychisches Bedürfnis zu befriedigen. Was nun die Dreiteilung betrifft, Vater-Sohn und Hl. Geist entspricht dem höchsten Prinzip, also = GOTT.
Vergleichen läßt es sich mit der auch dem Menschen eigenen Dreiheit, nämlich: physischer Körper- Psyche und der Geist. Die biologische Sicht und Ergänzung dazu dürfte allgemein bekannt sein. Noch ein Gedanke zur Bibel. Es wurde schon richtig erkannt, daß es sich um Überlieferungen von Propheten und Schreibern handelt, die logischerweise nur ihrer geistigen Fähigkeit entsprechend etwas niederschreiben und übersetzen konnten, was hunderte Jahre davor schon von anderen Menschen überliefert wurde. Ich glaube, Jesus selbst hat nie persönlich etwas schriftlich hinterlassen. Überhaupt sind zu jener Zeit nur wenige der Kunst des Schreibens kundig gewesen. Hinzukommt, daß in unterschiedlichen Gegenden und Jahrhunderten damals Dialekte üblich gewesen sind. Denke man nur an die Sprache Dantes, die heute kaum noch jemand übersetzen kann.(sogenannte tote Sprachen) Allein aus diesem Grunde finde ich es recht zweifelhaft, daß auch nur ein Mensch (Luther z B) Jahrhunderte später absolut eine richtige Übersetzung liefern konnte. Zu Jesus Christus. Bekanntlich sprach er allein zu seinen Jüngern, was diese der Menschheit überliefern sollen. "..ziehet in die Welt und verkündet mein Wort"(Bibel). Seit Menschengedenken wurden Weisheiten von Eingeweihten an die nachfolgenden Generationen mündlich überliefert.
So enthält die Bibel, das hl. Buch , Wissen, welches codiert ist, also wenn wir noch nicht reif sind, diese Weisheiten zu verstehen, denke ich, so werden wir stets nur unseren eigenen Geist darin erkennen und entsprechend die Worte der Bibel miß-verstehen. Nun, es läßt sich trefflich darüber schreiben. Ich weiß nicht, wie man es anstellt, in wenigen banalen Worten über dieses Thema zu schreiben.
Ach, weil Ostern ist, fällt mir dazu noch ein, daß zu Jesus Zeiten zwar die Kreuzigung die normale Art der Bestrafung und Tötung gewesen ist. In der Kreuzigung Jesus Christus dagegen sehe ich ein Mysterium, welches eines gesonderten und ernsten Studium bedarf. In diesem Sinne wünsche ich allen, die an diesem Thema interessiert sind, zufriedene Feiertage.
BlackWolf
Thema: Vorstellung...
BlackWolf

Antworten: 30
Hits: 6.795
15.03.2005 04:41 Forum: Foyer


Hi allerseits!

BlackWolf ist wieder auf dem Weg hierher. Dauert aber noch eine Weile. Ist unterwegs in eine Falle gekommen, hat sich die Pfote zerbissen, um frei zu kommen. BlackWolf läßt Euch alle grüßen. Ich bin übrigens BlackMole und mache manchmal Vertretung für BlackWolf. Macht's gut, Ihr Süßen!

BlackMole
Thema: Sterbehilfe?!
BlackWolf

Antworten: 34
Hits: 19.662
12.01.2005 23:24 Forum: Philosophie und Religion


Wenn man bedenkt, daß die Schweiz und auch die Niederlande seit Jahren das Problem für sich gelöst haben zu (fast) aller Zufriedenheit (auch Juristisch), fragt man sich wirklich, warum die Deutschen sich wieder derart schwertun mit dem wohl dringlichsten menschlichen Problem.
[list=1]
[*] ist ein schwerstkranker Patient in hohem Alter medizinisch nicht mehr zu mobilisieren und es liegt auch eine schriftliche Willenserklärung vor, stünde der "ERLÖSUNG", die wir jedem Tier aus Mitleid zuteil werden lassen, praktisch nichts im Wege, aber … und nun fängt es an …
[*] die diensthabende Schwester hat keine Unterlagen und ein Arzt ist gewöhnlich nicht beim Sterben zugegen, folglich darf sie keine lebenserhaltende Maschine abstellen!
[*] kein Arzt will die Verantwortung vor dem Amtsarzt übernehmen!
[*] Weinende Angehörige streben oftmals einen Prozeß an und verklagen das Krankenhaus, weil sie es nicht ertragen können, daß Opa nicht mehr lebt. Ist auch verständlich, aber … ER leidet Höllenqualen!!! Das fürchtet das Pflegeteam. Sicher, nicht alle denken so, ist bekannt, aber ich will es mal allgemein darstellen.
[*] bekannte Fälle, wo Schwestern und Pflegerinnen aus Mitleid entschlossen haben, (auch Ärzte) einige dem Tode geweihte Patienten von den Leiden zu erlösen, wurden an den Pranger gestellt.
[*] Ich denke an die bekannte Schauspielerin in Österreich, glaub ich, da lief das direkt zum Heulen schön. Krebs im Endstadium. Die ließ sich stylen und kleiden, lag malerisch auf dem Diwan, umgeben von lieben Leuten, Kerzen brannten, Musik spielte und bei einem Gläschen Wein, der ihr kredenzt wurde (Sterbehilfe auf freiwilliger Basis), entschlief sie mit friedlichem Lächeln im geschminkten Antlitz. Und, das ist das Wesentliche, -----
[*] keinem kann eine Schuld nachgewiesen werden. Deshalb bin ich der Meinung, daß sich jeder die Art und den richtigen Zeitpunkt auswählen können muß, wenn er sein Ende fühlt, oder es wünscht, nur, wie schon gesagt, unheilbar krank sollte man schon sein. Doch auch darin sehe ich wieder eine Einschränkung in meiner freien Entscheidung.
[*] Geht es nach der EXIT, sind wir in 100 Jahren noch keinen Schritt weiter.
[*] Übrigens regt sich doch auch kaum ein Außenstehender auf, wenn sich ein Mensch aus anderen Sorgen und Nöten das Leben nimmt. Ich alleine fühle mich für mein Tun und Lassen verantwortlich und werde mit Sicherheit eine Verfügung in meinem Leben treffen, ehe ich ga-ga in ein Heim abgeschoben werde.
[*] Trotzdem gilt es zu bedenken: Der Mensch denkt, aber erwiesenermaßen kommt es meistens anders, als wir es geplant haben.
[*] Dieses TABUTHEMA sollte viel mehr und intensiver publiziert werden, denn es betrifft jeden von uns, früher, oder später!! Aber, ich fordere das Recht auf eine freie Meinung!!!
[*] Also, ich schließ mich Eurer Meinung an: PRO STERBEHILFE in Form von Bereitstellung des einschläfernden Trankes. Hilfe zur Selbsthilfe und schon gibt es keinen Schuldigen mehr.[/list:o]
Kein gesunder Mensch wird bloß aus Neugierde einen befürchteten Sterbetourismus in die Schweiz in Gang setzen, wie die Presse vor Jahren informierend warnte.
Dunkle Grüße, BlackWolf
Thema: Der Sinn des Lebens
BlackWolf

Antworten: 33
Hits: 17.108
05.01.2005 02:30 Forum: Philosophie und Religion


Ewigkeit...... nun, daß unser menschliches Leben NICHT ewig währt, sondern der Endlichkeit unterworfen ist, ist allgemein seit Kindesbeinen allen bekannt. Wenn ein Mensch in dieses Leben geboren ist, so gerät er durch die Anlage seines physischen Gehirnes in Zeit und Raum, welche beide Phänomene der Endlichkeit sind. In anderen Bewußtseinsebenen gibt es diese Vorstellungen, an denen wir unser Sein messen und, nach welchen wir uns orientieren, nicht. Doch das gehört in ein anderes Thema.
An sich können wir das Wort EWIGKEIT nur im Zusammenhang mit der Vorstellung intelligenter Naturkräfte nutzen. Was nun den Glauben an das betrifft, welches schlechthin GOTT genannt wird, so sagte einer der größten Denker und Dichter z. B.: ".. nennt es, wie ihr wollt, Natur, Liebe, Licht, Musik u. ä., all diese Begriffe sind Attribute des schöpferischen Geistes. "Wer Wissenschaft und Kunst hat, der hat auch Religion und wer keines davon hat, der HABE Religion". Gilt darüber zu meditieren. Doch ihr Lieben seid sooo beneidenswert jung und braucht euch nicht unter Druck zu setzen. Ich persönlich schätze Euch sehr hoch, daß Ihr Euch mit so schweren Themen plagt.
Fili, doch, DIE Liebe IST EWIG. (ist sogar logisch erklärbar. Nur meine ich eben nicht die erste, vielleicht banale Zuneigung und herzliche Sympathie der ersten zarten Liebe. Aber auch sie hinterläßt Spuren für die Ewigkeit!)
Richtig ist ebenfalls, daß wir schwer zu verkraftende physische oder psychische Situationen als EWIGKEIT empfinden, doch, es sind nur Worthülsen aus dem Volksmund; Gewohnheit.
Kurz ist das Glück und lang die Reue" (Goethe).

BlackWolf
Thema: Seid ihr gläubig?
BlackWolf

Antworten: 139
Hits: 26.569
05.01.2005 00:36 Forum: Philosophie und Religion


Disciplefreak, hier wie heute früh versprochen, meine Gedanken zu Eurem Thema.

Zunächst habe ich schon als sehr junger Mensch beobachtet, daß die Kirchengläubigkeit mit oder durch ihre Dogmen, die uns auf bestimmte Verhaltensmuster festnageln will und der GLAUBE, der frei als Bedürfnis in uns ist, und sich äußert, wenn wir Kummer haben, um das Leben eines geliebten Menschen bangen, oder auch als Dankgefühl, wenn uns ein Glück widerfuhr, z.B. hatte einmal mein geliebter Hundefreund einen Unfall und er überlebte. Da habe ich auch gebetet, eben zu einer höheren macht, daß er meinen Liebling retten soll. Oder vor einer Prüfung. Da habe ich immer dran geglaubt. Aber mit der Kirche hat das nichts zu tun. Ich denke halt, das Gotteshaus haben Menschen gebaut, aber wo ist dann der Gott der Menschen, die gar keine Kirche errichten können?

Dann habe ich sehr früh alle Bücher verschlungen, die die großen Denker vergangener Jahrhunderte überliefert haben. Und ich kenne kaum einen Philosophen, der sich nicht mit dieser für uns Menschen so wichtigen Frage beschäftigt hat. Gute Noten in der Schule sind schon okay für Beruf und Leben, aber das andere, wenn es uns mies geht und wir keinen haben, dem wir uns anvertrauen können, dann ist es schon von großer Bedeutung für unser psychisches Empfinden, wenn wir wissen, in uns selbst liegt der GÖTTLICHE FUNKE (... Goethe sagte... "und wisset ihr nicht, daß ihr Götter seit? ") Das heißt ja nichts anderes, als daß wir für unser tägliches Denken und handeln selber verantwortlich sind. jedenfalls bis zu einem gewissen Grade. Man kann das Thema nicht behandeln, ohne auch auf andere Bereiche überzugreifen. Z. B. Morgan le Fay erkennt sehr richtig, daß die Sterne eine nicht zu verleugnende Wirkung auf uns ausüben. (Trefflich hast Du, Morgan la Fay auch erkannt, daß die wahre Astrologie nichts mit den schwachsinnigen Zeitungsschmierereien

sogenannter Möchtegernastrologen zutun haben. Nun gibt aber noch viele Fähigkeiten, die nur wenigen eignen, und die nicht durch wissenschaftliche Methoden bewiesen werden können.
Isaak Newton sagte mal: " Es kommt nicht darauf an, daß etwas beweisbar ist sondern, daß es wahr ist ". Im Mittelalter glaubte kein Mensch an die technischen Möglichkeiten, die für uns heute, im 21. Jahrhundert selbstverständlich sind. Aber wir verstehen unter "Gläubigsein " etwas anderes.

Soweit ich durch ernsthaftes Studium feststellen konnte, kommt heute nicht einmal die Psychologie drumherum, sich mit dem Phänomen zu befassen. Ärzte vom Format eines C. G. Jung, oder die kürzlich in der CH verstorbene Sterbeforscherin Kübler-Ross haben ein ganzes Leben damit zugebracht unter wissenschaftlichen Beweis zu stellen, daß es den Glauben und das Leben nach dem Leben gibt. ich glaube, wenn man nicht daran glaubt, in jungen Jahren, wird man eines Tages daran glauben müssen, denn der Mensch ändert und entwickelt sich schließlich durch viele Erlebnisse und Erfahrungen, positiver, als auch schmerzlicher Art. Nein, wenn auch das Grundwesen, die Anlage die selbe bleibt, glaubt mir, im Rückblick sind wir verwundert, daß wir als Kinder, Teens und Erwachsene doch immer etwas verschieden auf die gleiche Situation der Kindheit reagieren würden. Wenn ich mir vorstelle, plötzlich bricht über uns ein Unglück großen Ausmaßes über uns herein, so glaube ich schon, daß sich die ängstliche Seele, auch wenn wir sie nie wahrhaben wollten, sich plötzlich aus der Latenz erhebt und wir uns in unserer Verzweiflung

nach einem höheren Wesen flehen, nur, eben nicht nach dem Gott, wie ihn sich die gemeine Masse vorstellt, nämlich menschlich, so mit Kleidern und langem Rauschebart. Wir stellen uns ja heute auch nicht mehr den Sturm als DONNERGOTT vor, sondern als Naturgewalt. Was aber nicht heißt, daß es diese Energien nicht gibt, nur weil wir nur ihre Wirkungen sehen können und nicht die Kraft an sich.

Dabei will ich es erst mal bewenden lassen. Vielleicht habt Ihr ja noch Lust?

Azgaroth, hier noch paar Worte zu Deinen Gedanken. Einesteils hast Du gar nicht so unrecht, wenn es Dir wie Märchen vorkommt, was wir nicht verstehen können. Tatsächlich haben die Menschen von Anbeginn und in allen Erdteilen, als sie noch nicht, oder nur sehr wenige des Schreibens fähig waren, ihre Erlebnisse und die Erfahrungen, Träume und Visionen mündlich überliefert und später hat sich dann der eine oder andere die Mühe gemacht, alles aufzuschreiben. Viele sprachen und Dialekte sind inzwischen ausgestorben und kein Mensch vermag heute mehr festzustellen, was der Wahrheit entsprach und was dazugedichtet wurde. Dann gehört ein Studium dazu festzustellen, wie man in den einzelnen Ländern und Jahrhunderten gelebt und an wen man geglaubt hat. Aber, daß der Glaube an etwas Höheres (welches den Menschen erschaffen hat) aus den unterschiedlichsten Zeiten und Erdteilen übereinstimmend bestätigt wurde, läßt meines Erachtens eine generelle Ablehnung nicht zu. Daraus ergibt sich dann auch die Frage nach dem Sinn unseres menschlichen Lebens. Nun guten Abend. BlackWolf
Thema: Seid ihr gläubig?
BlackWolf

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04.01.2005 02:38 Forum: Philosophie und Religion


Disciplefreak, toll daß DU wenigstens Interesse hast. Hab schon befürchtet, die Wölfe von B.W. wurden Opfer der Jäger. Klar, ich werde gerne mit Dir diskutieren, nur... kurz ist der Spaß, wenn ich jetzt noch anfange zum Thread zu tippen, und... lang die Reue, wenn nachher der Wecker mit Kongorhythmen meinen Schlaf stört, hi, hi. Es ist jetzt kurz nach 2. 30 Uhr. Weißt Du, alte Wölfe sind eben nicht mehr so gut drauf. Ein Oldy wird vom Rudel ausgestoßen, wenn er nicht mehr den Biß hat und... alleine....... ein wahres Hundeleben, sag ich Dir. Aber das weißt Du sicher selber als Wolf von B.W, stimmts? Also, bitte habe bis abends Geduld, dann erwartet Dich der Alte am Lagerfeuer, wie im Foyer angeboten von den freundlichen Administratoren. Übrigens wünsche ich Dir ein bereicherndes und interessantes Neues Jahr 2005.

BlackWolf
Thema: Vorstellung...
BlackWolf

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01.01.2005 01:40 Forum: Foyer


Allen Membern des Boards "Schwarzes Baden Württemberg" wünsche ich hiermit für das Neue Jahr 2005 weiterhin einen kreativen und gegenseitig bereichernden Gedankenaustausch, sowie für den privaten Bereich immer eine positive Einstellung bei Problemen, mit denen wir im Leben als Menschen immer wieder konfrontiert werden. In diesem Sinne grüße ich Euch alle als BlackWolf auf der Durchreise

A.b. Ich bedauere und kann nicht verstehen, daß der Weiße Rabe meinen Zeilen im Foyer vor einigen Tagen keine Beachtung geschenkt hat. Trotzdem ein erfolgreiches Jahr 2005! Führt was im Schilde
Thema: Vorstellung...
BlackWolf

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25.12.2004 03:12 Forum: Foyer


Lieber weißer Rabe! Besser spät, als gar nicht, besagt ein altes russisches Sprichwort. Sorry.

Deine lieben, teilnehmenden Worte zum Ableben meiner lieben Freundin habe ich mit Dankbarkeit zur Kenntnis genommen. Es fällt angenehm auf, wenn man einem Menschen mit guten Manieren begegnet. Auch die leckeren "Gaben" verzehrte ich mit Genuß. Nimm meinen herzlichsten Dank und die Wünsche für ein besinnliches Fest entgegen. Ich hätte Dir gern privat eine Frage gestellt, geht das? Ich kenn mich als alter Wolf mit der Technik nicht aus... heul BlackWolf
Thema: Der Sinn des Lebens
BlackWolf

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25.12.2004 03:05 Forum: Philosophie und Religion


Erst ist die IDEE, dann kann deren Realisierung beginnen. Leben ist--------GEIST. Ehe es zur biologischen Zeugung eines neuen Menschenlebens kommt, steht wohl in den allermeisten Fällen der wohl glücklichste ZUSTAND, den ein Menschenpaar erleben kann. Ich habe das Wort bewußt hervorgehoben, um damit zu beweisen, daß es nicht nur ein Leben aus biologischer, wissenschaftlicher Sicht gibt. Ich will es mal aus einer anderen Perspektive versuchen. Sooo einfach ist das Thema durchaus nicht. Wenn es beispielsweise ein Leben (Bewußt-Sein) VOR der Geburt gibt, so muß logischerweise auch ein Leben NACH dem Tod möglich sein. Die bekannte Schweizer Sterbeforscherin Prof. Dr. Kübler-Ross hat dieser Forschung (streng wissentschaftlich) ihr Leben gewidmet, und konnte die Tatsache eines Seins nach dem Tod bestätigen. Wäre mit unserem physischen Tod alles zu Ende, wäre das Leben sinnlos. Vielleicht haben sich deshalb schon die ersten Menschen mit der Sinnfrage beschäftigt. Überlieferungen unterschiedlichster Art bestätigen es. Wer je Scheintod gewesen ist und "zurückgeholt" wurde, berichtete die gleiche Erfahrung, die Sterbende schildern, auch Menschen die nach jahrelangem Wachkoma wieder bewußt werden. Ich selbst kann aus eigener Erfahrung bestätigen, daß mein sterbender Vater voller Panik fragte... und in dieses schwarze Loch soll ich springen?? Auch das plötzliche Licht am Tunnelende und die auffallende Zufriedenheit und, das Nicht= Zurückwollen bei Wesen, die noch eine Weile zu leben haben, sind bestätigt. Der Denkfehler besteht darin, daß man sich primitiverweise ein Leben nach dem physischen Tod so vorstellt, wie wir uns hier ansehen, also, als physischen Körper mit all seinen Sinnesorganen u. a., welchem dem Körper ein Leben hier auf der Erde ermöglicht. Wir haben aber andererseits auch eine geistige Anlage, welche uns Harmonie, oder Disharmonie zu anderen empfinden läßt. Sie ist also ebenfalls-dual. Unterschiedliche Lebensbereiche? Bewußtseinsebenen? Seinsebenen? Es gibt aber auch andere Leben, die wohl keiner in Abrede stellen kann. Glaubt ihr tatsächlich, daß es eure Gene und Hormone sind, die euch Liebeskummer, Herzleid oder die unnennbaren Glücksgefühle bereiten, wenn ihr einen Menschen liebt, oder von ihm geliebt werdet? Anno knips sagte man, der ist auf Wolke 7. Das das nicht wörtlich zu nehmen ist, versteht sich von selbst. Also gibt es etwas in uns, was unsere Emotionen aller Art reflektiert. Wir sprechen in diesem Fall von einem SEELENLEBEN. Alles, was ist, ist beseelt. Nehmen wir noch eine andere Version von Leben. Durch die Geburt fallen wir unweigerlich in die Dualität, woraus sich allein schon der Sinn des Lebens, jedenfalls für mich, ergibt. Nichts geschieht ohne Ursache und alles hat einen Sinn. Doch ich will nicht abschweifen. Keiner kann bezweifeln, doch, kann er, aber nicht das Gegenteil beweisen, daß er sich täglich, stündlich und in immer anderen Situationen ENTSCHEIDEN muß. Entweder die Jeans, oder den Mini, Piercing an der Braue, oder am Po, Glatze, oder 3-Hair-Styling u. u. Alles klar? Natürlich tangiert euch das nicht, ist halt Gewohnheit, aber deshalb nicht weniger wahr.
Indem wir uns ein ganzes Leben lang für, oder gegen etwas entschieden haben, haben wir vielleicht ganz unbewußt, unseren Wesenskern, den wir bei der Geburt mitgebracht haben, beeinflußt, vielleicht verändert oder gar zum Positiven den Charakter korrigiert. Es ist für mich kein Problem, weiter zu posten, doch nehme ich Rücksicht und wünsche eine angenehme Nacht. Schlaf-UNTER-BEWUßT-SEIN = TAG-WACH=BEWUßTSEIN=LEBEN auf unterschiedlichen Bewußtseinsebenen. Richtig. EWIGKEIT, was bitte versteht ihr darunter???

Guten Morgen wünscht euch BlackWolf
Thema: Können sich Menschen wirklich ändern?
BlackWolf

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24.12.2004 02:55 Forum: Philosophie und Religion


Nun, wenn es sich tatsächlich so verhält, wie Ihr aus eigener Erfahrung berichtet, so erwacht spontan neue Hoffnung in mir, denn schon von Kindesbeinen an habe ich mir immer gewünscht,
eine Giraffe zu werden. Nur, was mache ich bloß falsch?? Da recke ich nun schon zig Jahre den Hals recht weit nach oben, weil dort bekanntlich die süßesten Früchte wachsen, die nur die großen Tiere fressen können, ... "weil die Früchte hoch sind und weil die Tiere groß sind, erreichen wir (die Kleinen) sie nicht". Allein, mein Wille ist vielleicht zu schwach???
Natürlich ist es jedem Menschen in geringem Maße entsprechend seinem Willen und geistigen Levels möglich, kleine Korrekturen an seinem Verhalten vorzunehmen, besonders, wenn er verständnisvolle Freunde zur Unterstützung hat. Es ist schon beachtlich, wenn einer von der Droge, vom Alk oder dem Rauchen loskommt und so um eine Erfahrung reicher und reifer geworden ist. Es ist ein echt gutes Gefühl, es geschafft zu haben, ohne rückfällig zu werden. Ich weiß, wovon ich rede. Mit 13 oder 14 begann ich mit der Qualmerei. Später kam der Krebs. Da hörte ich auf. Das ist jetzt über 16 Jahre her. Ja, ich war und bin stolz darauf, mich aus eigenem Willen von der Sucht befreit zu haben. Unter willentlicher Änderung meinte ich eine charakterliche Wesensveränderung.
Doch auch davon sind schon einige Fälle bekannt. Neulich las ich einen Bericht in einer Psychozeitschrift, die eine Begebenheit aus den USA schilderte. Da wurde einer Frau von einem verunfallten Motorradfreak, der ein starker Raucher war, ein paar Organe transplantiert. Der Fall wurde insofern schnell publik, besonders unter Medizinern, da die Frau nach ihrer Genesung sich über eine Änderung ihrer bisherigen Bedürfnisse und des Geschmackes wunderte.
Sie bekam nicht nur Appetit auf Zigaretten, sondern wurde auch eine begeisterte Motorradfahrerin.
Tja, offensichtlich gibt es also doch eine Beeinflussung unseres EGOs? "Es irrt der Mensch, so lang er lebt."

Guten Morgen allerseits.
BlackWolf
Thema: Freiheit oder Zwänge
BlackWolf

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24.12.2004 01:41 Forum: Philosophie und Religion


Original geschrieben von VigilNoctis:
Zitat:
Will sagen, der Wille ist die entscheidende treibende Kraft. Wir kommen keinen Schritt weiter, ohne etwas tatsächlich zu wollen.


Zunächst möchte ich vermerken, daß ich das Gefühl habe, daß meine Gedanken mißverstanden wurden, denn mir ist nicht bekannt, daß irgendwo einer auf die Idee verfallen wäre, aus Speisezwiebeln Rosen zu züchten. Bekanntlich werden Rosensträucher gepflanzt und durch Okkulation veredelt und verändert. Doch ist DAS nicht mein Thema.
Was nun den angesprochenen Willen, seine Möglichkeiten und Beschränkung anbelangt, so stimme ich darin mit Dir überein, daß OHNE diesen Impuls nichts beginnt. Er eignet jedem Menschen in unterschiedlicher Intensität. Allerdings müssen wir uns eingestehen, daß wir oftmals eine gänzlich andere Vorstellung realisieren wollen, als es uns aufgrund unterschiedlicher sozialer, familiärer, finanzieller u.ä. Rahmenbedingungen tatsächlich gelingt. Interessant hierzu finde ich die Beobachtung, daß, bei einer Zusammenballung vieler menschlicher Willensvorstellungen, also, en gros, diese bei entsprechender Ausdauer und Intensität, tatsächlich eher zu einem gewünschten Ziel (Materialisation) kommen wird, als es bei der Bemühung nur eines Einzelwesens möglich sein wird. Ich betone es hier noch einmal,"Gedanken sind Kräfte". Erst ist die Idee und dann erfolgt bei entsprechender Voraussetzung deren Realisierung. Ich wähle hier mal provokant diese Wendung, denn, wie bitte erklärst Du Dir beispielsweise, daß ein Naturereignis, ein Erdbeben o.ä., also ein höherer Wille den unseren, kleinen, menschlichen durchkreuzen kann, ohne daß wir die Möglichkeit hätten, uns dagegen aufzulehnen? Du bist Materialist, Du brauchst es nicht zu betonen, es dringt eh aus allen Sätzen. In gewissem Sinn ist es ja jeder Mensch, ja, er muß es sein, doch bitte sehr - nicht nur. Was mich betrifft, so bin ich tolerant genug, damit zu leben und zu bemerken, daß sich in dieser Zeit die Waagschale des Materialismus zum Vorteil, gegenüber dem geistigen Prinzip, welches derzeit im Sinken zu sein scheint, sich erhebt. Tatsächlich befinden wir uns in einer Umbruchphase, die erfahrungsgemäß ihre Opfer fordert. Erst dann wird man wieder den Menschen nicht nach seinem HABEN messen, sondern nach inneren, geistigen Werten zu schätzen wissen. Andere Glaubenssätze pflegen, lieben und achten. (Womit ich nicht ein kirchliches Dogma meine!) Dieses ist eine Gesetzmäßigkeit, die jedem Insider bekannt ist. Wir können diese Welt nur dual wahrnehmen, weshalb es NICHT möglich ist, daß sich nur EINE Seite ver-WIRK(T)-licht. Dachtest Du schon so?? Ich bin der Ansicht, daß die Masse auch noch im 21. Jahrhundert einer Führung bedarf, da sie einfach (noch) nicht fähig zu eigener Selbständigkeit ist. Ich weise darauf hin, daß ich nicht beabsichtige, die Fähigkeit von Lischen Normalo in Zweifel zuziehen, einen eigenen Konsum eigenverantwortlich zu führen.
Andrerseits sind wir alle, also, als Teile der gesamten Menschheit, die Leidtragenden und Opfer Mächtiger und kapitalkräftiger Herrscher, die sich anmaßen, d.h., deren Wille es ist, das Netz der Macht der Welt überzustreifen, ohne daß Ihnen die nach außen profilierte, christliche Nächstenliebe einen psychischen Konflikt verursacht. Wenn du verstehst, was ich damit meine.
Eine unendliche Geschichte. Man kann es auch lassen, sich damit zu befassen, doch wurde uns sicher nicht von unnennbaren Mächten die Möglichkeit des Sich-Interessierens, der Sprache und des Geankenaustausches gegeben, nicht wahr? a.b. ersuche höflichst um eine nicht zu kleine und finstere Schrift, denn ich verlor in dunkler Nacht die Kontaktlinsen, hi, hi. Thanks und herzlichen Gruß Blackwolf (bei Interesse gern mehr)
Thema: Freiheit oder Zwänge
BlackWolf

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23.12.2004 02:11 Forum: Philosophie und Religion


Nachtgedanken eines alten, lebenserfahrenen Wolfes.

Die vorhergehenden Beiträge sind so trefflich geraten, daß ich dem nur weniges hinzufügen mag. Zunächst meinen herzlichsten Gruß aus dem weißen Winterwald.

Einzig die Schule des Lebens hat ein wenig auf mich eingewirkt, und meine derzeitige Ansicht und Weltanschauung machte ich mir aus den Überlieferungen der größten Philosophen zu eigen. Die Frage, ob der Wille nun frei sei oder nicht, wird wohl bestehen und die Geister spalten, solange es Menschen gibt. Relativ früh begann ich mit diesbezüglichen Beobachtungen der Menschen und stellte schnell fest, daß dieser auffallend willensschwach auf seiner Lebenswoge dahintrieb und ein beachtliches Alter erreichte, während ein anderes, mit starkem Lebenswillen erfülltes Wesen zeitig in ein anderes Sein abberufen wurde, ohne überhaupt die Möglichkeit erhalten zu haben, seine Vorstellungen und Ziele zu realisieren. Ich erspare mir, beliebig viele Beispiele hinzuzufügen. Vielleicht noch ein mich selbst betreffendes. Durch frühkindliche Traumata psychisch geschädigt, verlief mein Leben etwa so: ein Schritt voraus und drei zurück. Ich verstand mich nicht und war weit davon entfernt, einen Lebenssinn zu erkennen. Die Furcht vor dem Leben war stärker als der Wunsch nach dem Nichtsein, "Schlafes Bruder". Und nun kam nach und nach der Durchbruch, weil ich mehrfach die unselige Erfahrung machen mußte, daß auch der so ersehnte Tod, das "Nicht-Sein-MÜSSEN" mich nicht annehmen wollte. Und ich kämpfte, las alles Erreichbare zu diesem Thema. Und langsam dämmerte in der Ferne das Morgenrot …

Unter anderem beschäftigte ich mich mit der Karmalehre, obgleich es zwei verschiedene Schuhe sind, einesteils die Erkenntnis, daß alles, was sich verwirktlicht, ein Produkt unserer Gedanken, Glaubenssätze und Taten ist. "Denn, was ihr säet, das werdet ihr ernten." (Bibel) Oder, banal, wenn ich heute Zwiebeln stecke, kann ich morgen nicht Rosen auf dem Beet ernten.

Folglich kann ich also etwas mit ganzer Intensität WOLLEN, doch ob es sich verwirklicht, sei dahingestellt.

Goethe: "Wie sich Verdienst und Glück verketten, das fällt den Toren niemals ein …". Der Wille ist also relativ frei, ja, er kann nur so sein, da es auf der ganzen Erde keine zwei gleichen Menschen gibt. Jedes Individuum wird nur die seiner geistigen Mentalität entsprechende Willensfreiheit haben, also, er kann seinenWillen nur in einem entsprechenden Radius einsetzen.

Da wir keinesfalls nur geboren werden, um zu Leben, zu Lieben und zu Leiden, möglichst noch sich fortzupflanzen und den Nachkommen ein dickes Finanzpolster zu hinterlassen, sondern im Sinne der Höherentwicklung des einzelnen Individuums, sowie der gesamten Menschheit, müssen wir, aus der zeitlichlen Begrenztheit heraus die Möglichkeit haben, in einem nachfolgenden Leben die in dieser Inkarnation begonnenen und nicht vollendeten Talente und Möglichkeiten zur Entfaltung zu bringen. Nur dieses eine Leben in seiner relativen Kürze und Beschränktheit verhindert ja förmlich, die in der Latenz liegenden Anlagen zu entwickeln.

Vielleicht kommt ja ein Echo???

Ein hochinteressantes Thema, doch gehört halt Interesse und eine gewisse Prädestination dazu, nicht wahr? Ein Magnet vermag eben kein Holz anzuziehen.
Gruß und Dank für die Aufmerksamkeit.
BlackWolf
Thema: Die Oberflächlichkeit des Menschen ...
BlackWolf

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23.12.2004 02:08 Forum: Philosophie und Religion


Obgleich Ihr noch so jung seid, beschäftigt Ihr Euch mit derart schweren Themen. Nun , wer einigermaßen sich für die umwälzenden Prozesse der Menschen in globalem Maßstab interessiert hat und wem bekannt ist, daß wir uns gegenwärtig im Übergangszeitalter von den "Fischen" zum "Wassermann" befinden, wird nicht verwundert darüber sein, daß die Menschen einesteils irritiert und verunsichert, andererseits aggressiv oder gar suizidal reagieren. Alles scheint aus den Fugen geraten zu sein. "Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage …" (Shakespeare) Machtstreben und Ellenbogenfreiheit sind an der Tagesordnung, und die sogenannte Nächstenliebe … besteht wohl nur noch auf dem Papier. Alles hat Methode. Und wieder können wir nur UNS selbst verändernd, verbessernd beeinflussen, denke ich. Die Geschicke der Welt werden von unnennbaren Mächten gelenkt. Es gibt keine Stagnation. Um nicht zu weit zurückzugehen in der Geschichte, erinnere ich an das geknechtete und ausgebeutete russische Volk zur Zarenzeit, welches, als der äußere Druck zu stark wurde, gewaltsam sein Sklavenjoch der Leibeigenschaft abwarf, um … auf einer neuen, noch unbekannten, aber … nur scheinbaren "Freiheit" eine neue Phase der Entwicklung zu beginnen.

Was danach geschah, ist ja allen bekannt, die sich dafür interessieren.

Es sei dahingestellt, ob in jenen lebensbedrohlichen Zeiten die Menschen damals liebevoller, toleranter und hilfsbereiter miteinander umgingen. Zu krasse Gegensätze in den sozialen Lebensbedingungen stellen wohl zu allen Zeiten ideale Bedingungen für Kriminalität und andere Gesetzwidrigkeiten dar, denke ich.

My Dream is the Moonnight.
BlackWolf sendet Euch seinen traurigen Gruß!
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